iPhone 6? War gestern. iPad? Schrott vergangener Jahre. Apple bringt eine neue Uhr auf den Markt. Und die so leistet so phantastisches, dass man einfach massiv darüber berichten muss.  Auch wenn es nicht die erste Smartwatch auf dem Markt ist, und auch nicht wirklich mehr kann als andere. Aber hey, sie ist von Apple. Die wichtigsten Fakten, verständlich aufbereitet, gibt es nur hier!

Nur eine Watch? Nein, Es gibt gleich drei Modelle für viel, richtig viel und obszön viel Geld. Bei letzterer wurde Gold verbaut, um den Preis eines Mittelklassewagens zu rechtfertigen.  Wer noch nach krisensicheren Anlagemöglichkeiten sucht, erhält einen Goldbarren mit Akku und Display mit einer QVGA-entsprechenden Auflösung. Für echte Kerle gibt es die Uhr noch eine Nummer größer. Ersten Medienberichten zufolge kann man aber mit allen dreien aber das gleiche machen.

Auch am Zubehör spart man nicht. Erstaunlich, wie großzügig Apple ist: Armbänder sind bei den Uhren inbegriffen, feiert SPON erfreut. Viele andere Hersteller sind da ja eher knausrig, verticken ihre prütteligen Smartwatches als Standuhren, bei denen man die billigen Bänder teuer nachkaufen muss. Außerdem gibt es ein Ladekabel und ein Netzteil.

Das Netzteil ist richtig praktisch, genauso wie das Ladekabel, denn die Uhr hat nur für 18 Stunden Saft. Weniger also als ihr dringend zur Verwendung benötigtes iPhone. Verbindet man Netzteil und Ladekabel mit der Uhr, lädt sie sich wieder auf. Dabei sollte man sie aber vom Handgelenk nehmen, sonst wird die Bewegungsreichweite des Trägers enorm eingeschränkt. Ob man die Uhr auch am Smartphone laden kann, ist noch unklar, aber unwahrscheinlich.

Ohne ein aktuelles teures Smartphone geht sie aber nicht nicht, mindestens das olle iPhone5 müssen Sie dabei haben. Wer die antike Technik abgeschafft hat, kommt auch mit dem 6er in den vollen Funktionsgenuss.

Und der hat es in sich! So zählt die Smartwatch etwa Schritte und erleichtert damit den Alltag vieler Menschen, die bei dieser Aufgabe oft schon nach dem Frühstück heillos überfordert sind. Ein Kalorienzähler ist auch dabei.

Auch nach dem Anschiss vom Chef ist die Uhr nützlich, misst und speichert sie doch den Puls. Ein Plus für spätere Arbeitsunfähigkeitsprozesse. Auf oder gegen Ihren Wunsch lassen sich diese Daten auch von Regierungen und später vielleicht von Krankenkassen verwenden.

Der große Vorteil aber ist: Erhalten sie eine neue Nachricht, fängt das Ding am Armgelenk an zu vibrieren. Das tut ihr Handy zwar auch auch, aber nicht auf verschiedene Arten. Taptic Engine nennt Apple das. So wissen sie auch schon zuvor, warum sie gleich mit der nicht vibrirerenden Hand ihr ebenfalls bimmelndes iPhone herauskramen müssen.

Natürlich können sie auch in der U-Bahn Antworten an die Smartwatch diktieren, aber achten sie darauf, umstehende Gäste mit ihrem lautstarken Kommunikationsversuchen mit Siri nicht zu nerven.

Richtig abtauchen können Sie mit der Uhr nicht: Zwar hält sie Duschen aus, wer tiefer in nichtdigitale Ozeane abtauchen will, sollte sie ablegen. Wer tiefer in digitale Ozeane will, muss weiterhin sein iPhone oder das olle iPad herauskramen.