Bonn – Kürzlich musste ich für eine Ausstellung eine größere Menge Fotos entwickeln lassen. Beim letzten Mal haben wir dafür einen lokalen Anbieter aus dem im Internet ausgewählt. Diesmal entschieden wir uns für den Service vor Ort, um den Einzelhandel zu stärken.

Die Bilder schickten wir via Dropbox, mit dem Link in der Mail. Beim Telefongespräch fragten wir, ob Rechnung möglich sei, da die Kosten doch nicht ohne waren, und es verwaltungstechnisch umständlich ist, vorgestrecktes zurückzubekommen.

Es sei möglich, hieß es, man könne dies vor Ort klären.

Vor Ort dann, beim Abholen der Fotos, hieß es, eine Rechnung sei nur möglich, wenn man einen schriftlichen Auftrag vorliegen habe. Man habe zu schlechte Erfahrung mit Großkunden einiger Dax-Konzerne gemacht und sei dann auf den Kosten sitzen geblieben, weil sich niemand zuständig fühlte..

Auch wenn ich nicht für einen Dax-Konzern arbeite, immerhin eine Mail mit allen Kontaktdaten geschickt hatte, leider keinen mobilen Drucker in der Tasche hatte, um einen schriftlichen Auftrag zu erstellen, und Zeit Diskussionen müßig ist, zahlte ich die Rechnung im dreistelligen Bereich mit Karte.

Und beschloss, nächstes Mal wieder Fotos in dieser Größenordnung im Netz zu bestellen. Zwar dauert die Entwicklung mit Versand dann zwei Tag länger. Dort kann man dort per Rechnung zahlen, auch bei winzigsten Shops. Denn diese arbeiten inzwischen oftmals mit Anbietern wie Billpay zusammen, die die Rechnung der Kunden in Vorkasse übernehmen, zwei Euro auf den Betrag aufschlagen und mit Mahnkosten sicher auch noch den einen oder anderen Euro verdienen.

Ein System, dass sicherlich auch bei lokalen Einzelhändlern möglich wäre – leider aber nicht genutzt wird.