10 Dinge, die sie über das Barcamp Bonn 2017 behalten müssen #BCBN17

Bonn. Das Barcamp Bonn 2017 ist vorbei. Diese 10 Dinge müssen sie behalten:

1.) Es fand in luftigerer Höhe statt. Der Posttower, das höchste Gebäude Deutschlands außerhalb von Frankfurt, war der Veranstaltungsort, und die Post dementsprechend Hauptsponsor. Aus Gründen der Bequemlichkeit blieb man aber im zweiten Stock, als Bonner ist man ja Bescheidenheit gewohnt.

2.) Es war einen Tag länger als zuvor. Bereits am Freitag ging es los, und zwar zum Thema Mobilität. Der Posttower ist übrigens nur mit zwei Buslinien zu erreichen, weshalb das Thema eine zusätzliche Brisanz bekam.

3.) Tickets für 300 Leute gab es in diesem Jahr. Das sind deutlich mehr, als die Beethovenhalle in diesem Jahr an zahlenden Besuchern hat.

4.) Das Barcamp landete zumindest Freitags in den deutschen Twittercharts weit oben, am Samstag immerhin in den Top Hundert. Das mag für die Bedeutung des Digitalstandorts Bonns sprechen. Oder für die Irrelevanz von Twitter.

5.) Was drei Leute, Johannes Mirus, Sascha Förster und Karin Krubeck, und natürlich ihre Helfer und die Sponsoren, dieses Jahr und in den vergangene zwei ins Rollen gebracht haben, zeigt, was man in Bonn alles bewegen kann, wenn man es denn angeht, und wenn man sich vernetzt. Mitglieder aus dem Bonner Stadtrat konnte man übrigens an einer Hand, und Fraktionen an einem Finger abzählen.

6.) Dinge die man nicht besuchen sollte, sind Sessions, in denen dir Leute die Funktion einer App erklären. Das macht Youtube auch.

7.) Wer Angst vor bösen Menschen hat, ist bei einem Bonner Barcamp genau richtig. Hier sind die Menschen freundlich zueinander (abgesehen von einer Session)

8.) Das nächste Barcamp findet nicht in Bonn statt. Sondern in St. Augustin. Bis dahin muss die Eingemeindung also abgeschlossen sein.

9.) Ohne Sponsoren läuft es nicht: Bonner Unternehmer, lasst doch was für die Teilnehmer springen. Die diesjährigen Sponsoren waren: Deutsche Post, Chefkoch, wetteronline, mediaman, die IHK Bonn/Rhein-Sieg, Scopevisio, Sparkasse Köln/Bonn, CoWorKing Bonn, Rheinland Relations, Gustav Stresemann Institut, SWB Bus und Bahn, Bundesstadt Bonn, der Café Roller und d.punkt Verlag O’Reilly

10.) Ohne Bonner läuft es nicht: Bürger der Stadt, kommt nächstes Jahr vorbei, und berichtet über Dinge die euch interessiert. Und wenn es noch ein Ukulele-Workshop ist, oder ein Plan, Bonner Wasser in alte PET-Flaschen zu füllen.

 

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1 Comment

  1. Wichtiger Punkt und eine Aufgabe, die in einem Jahr doch locker zu stemmen ist: Das nächste Barcamp findet nicht in Bonn statt. Sondern in St. Augustin. Bis dahin muss die Eingemeindung also abgeschlossen sein.

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