Bonn – Gestern wurde der Antrag der Jamaika-Ratsmehrheit , eine 30-Prozent-Quote für Sozialwohnungen in Neubauten einzuführen, durch diese im Stadtrat beschlossen.

Große Auswirkungen wird sie wohl nicht haben, denn sie greift nur für Neubauten mit 24 Wohneinheiten. Für Neubauten mit 12 Wohneinheiten gelten 20 Prozent.

Warum man nicht bereits bei kleineren Objekten eine 30 Prozent Quote ansetzt, wie es etwa ein Oppositionsantrag empfahl, bleibt fragwürdig. Der ursrpüngliche Antrag der LINKEN sah eine Drittel Quote bereits für Objekte mit acht Wohnungen vor.

Soziale Durchmischung soll es offenbar nur für große Bauten geben. BBB-Ratsherr Marcel Schmitt erklärt gegenüber im GA: In Bonn habe es in den vergangenen Jahren vorwiegend kleine Baugebiete gegeben. Das Quoteninstrument werde nicht greifen, wenn es nur auf größere Beugebiete beschränkt bleibe.